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	<title>Une fille du Limmatquai &#187; über anderes</title>
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	<description>regarder mais pas toucher</description>
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		<title>Happy Birthday!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 19:08:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>brigitte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute vertreiben sich im Büro gelangweilte Stifte Lehrlinge Lernende die Zeit im Internet. Als ich noch jung war, standen wir aus Langeweile am Kopierer. Kopiert wurde alles mögliche, vom Büromaterial über Esswaren bis zu unseren Körperteilen. Mal mit Deckel zu, mal mit Deckel auf, mal vergrössert, mal verkleinert. Und immer mit der Befürchtung, es gäbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Heute vertreiben sich im Büro gelangweilte <del datetime="2010-03-30T18:23:34+00:00">Stifte</del> <del datetime="2010-03-30T18:23:34+00:00">Lehrlinge</del> Lernende die Zeit im Internet. <em>Als ich noch jung war</em>, standen wir aus Langeweile am Kopierer. Kopiert wurde alles mögliche, vom Büromaterial über Esswaren bis zu unseren Körperteilen. Mal mit Deckel zu, mal mit Deckel auf, mal vergrössert, mal verkleinert. Und immer mit der Befürchtung, es gäbe gleich einen schlimmen Papierstau, eines der Blätter bleibe in einem für uns unerreichbaren Bereich eingeklemmt  und könne nur vom Servicetechniker wieder entfernt werden.</p>
<p><a href="http://edition.cnn.com/2010/TECH/03/30/xerox.copier.turns.50/index.html"><br />
<img src="http://www.unefilledulimmatquai.ch/wp-content/uploads/2010/03/kopierer.jpg" alt="" title="kopierer" width="450" height="307" class="aligncenter size-full wp-image-2886" /></a></p>
<p>Die Kopiermaschine wird fünfzig in diesem Jahr, und CNN.com bringt dazu einen <a href="http://edition.cnn.com/2010/TECH/03/30/xerox.copier.turns.50/index.html">lesenswerten Artikel</a>  mit bekannten Szenen aus Filmen, Serien und Videos, in welchen Kopierer eine Rolle spielen.</p>
<p>Via <a href="http://www.swiss-miss.com/">swissmiss</a>.</p>
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		<title>How to be Goop</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[über andere]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich geb&#8217;s zu, ich informiere mich gerne über den neusten Promi-Klatsch, bevorzuge aber Geschichten über sogenannt «richtige» Berühmtheiten, mit unserer Cervelat-Prominenz kann ich nichts anfangen. Deshalb blättere ich beim Coiffeur die Schweizer Illustrierte &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur noch kurz am Schluss durch, während die Gala bei meiner Ankunft bereits zuoberst auf dem Heftlistapel bereit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich geb&#8217;s zu, ich informiere mich gerne über den neusten Promi-Klatsch, bevorzuge aber Geschichten über sogenannt «richtige» Berühmtheiten, mit unserer Cervelat-Prominenz kann ich nichts anfangen. Deshalb blättere ich beim Coiffeur die Schweizer Illustrierte &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur noch kurz am Schluss durch, während die Gala bei meiner Ankunft bereits zuoberst auf dem Heftlistapel bereit liegt. (Und doch: Ich bin ich ein Riesenfan von <a href="http://www.klatschheftli.ch">klatschheftli.ch</a>. Auch wenn ich manchmal nicht weiss, über wen dort gerade gelästert wird).</p>
<p>Vor einiger Zeit las ich, dass die Schauspielerin <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000569/">Gwyneth Paltrow</a> wöchentlich einen <a href="http://www.goop.com">Newsletter</a> verschickt, mit Beiträgen zu Themen wie Ernährung, Sport, Kultur, Mode und Familie. Bald gehörte auch ich zu den Abonnenten von Goop und war gespannt, ob die schöne Gwyneth mein Leben mit wertvollen Tipps würde bereichern können. </p>
<p>Einige Monate später erhalte ich noch immer jeden Donnerstagnachmittag die neuste Ausgabe von Goop. Das unterhaltsame daran ist für mich Gwyneth&#8217; Weltfremdheit (die amerikanische Online-Medienwelt spricht lieber gleich von Selbstgefälligkeit), die manchmal mehr, manchmal weniger durchscheint. Sie lebt halt nicht das Leben einer «Normalsterblichen» und macht uns das mit jeder Ausgabe (ob gewollt oder ungewollt) von neuem bewusst. Da kann sie noch so darüber klagen, wie wenig Zeit «uns Eltern» mit kleinen Kindern für die Zubereitung des Abendessens bleibt; es wirkt nun mal unglaubwürdig, wenn der von ihr vorgestellte, schnell zuzubereitende Salat Zutaten enthält, die man nur durch intensives Suchen in verschiedenen Spezialitätenläden findet. Unter ihren Geschenktipps für Weihnachten befanden sich zwar durchaus zahlbare Gegenstände,  es fehlte aber auch nicht die Hermes-Damenuhr für $ 1&#8217;850.-. Und denjenigen unter uns, die sich vom Alltagsstress erholen möchten, empfahl sie kürzlich einen Aufenthalt in Marrakechs neustem Luxusresort. Wer sich durch die <a href="http://goop.com/">bereits erschienen Ausgaben</a> klickt, findet noch weitere solche Beispiele.</p>
<p>Als ich mich diese Woche mit der Planung unserer Sommerferien beschäftigte, erinnerte ich mich an eine Newsletter-Ausgabe, die kinderfreundliche Restaurants in verschiedenen Grosstädten präsentierte. Unsere Sommerferien führen uns auch nach London, also schaute ich mir die dort vorgestellten Restaurants an. In der Einleitung wird vermerkt, dass das Essen in diesen Lokalen nicht nur den Kindern, sondern eben auch den Eltern schmecken würde. Ich wurde das erste Mal misstrauisch, denn die Qualität des Essens gehört (leider) nicht zu den Hauptkriterien bei der Auswahl eines <a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/8471/kinder-willkommen-der-mamablog-restaurantfuhrer/">kinderfreundlichen Restaurants</a>. Dann las ich mir Gwyneth&#8217; Beschreibungen durch. In einem Restaurant lobt sie den grossen Garten mit den mit biologischem Gemüse angelegten Gartenbeeten, in welchem sich die Kinder wunderbar austoben können. Naja, bei weltbekannten Eltern drücken Restaurantbesitzer vielleicht beide Augen zu, wenn der Nachwuchs durch die Gemüsebeete trampelt. Wäre das Manndli oder ein anderes Kind in Aktion, sähe das wohl anders aus. </p>
<p>Und doch: Auch wenn die Bilder auf den Websites der vier Restaurants nicht wirklich Kinderfreundlichkeit signalisieren, die Wörter «kid friendly» und «family» nirgendwo auftauchen und die Preise in den Menüs selbst für uns Zürcher am oberen Limit sind, hätte ich Lust, im Sommer das eine oder andere Lokal zu besuchen. Denn so sehr mich die regelmässig vorgestellten Buch-, Restaurant-, Modetipps und Rezepte unterhalten, mir fehlte bis jetzt die Zeit (oder eine Nanny) oder das nötige Kleingeld um herauszufinden, ob mir ein Leben à la Goop denn überhaupt gefallen würde.</p>
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		<title>Erwachsen werden im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:02:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>brigitte</dc:creator>
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		<category><![CDATA[über mein leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit heute wissen wir: Die hochgelobte 17-jährige Bestseller-Autorin Helene Hegemann hat abgeschrieben. Aus dem Roman eines Bloggers, vielleicht auch noch anderswo. Und während bereits erste Kommentare meinen «Na und? Gabs schon immer, wird es immer geben», würde mich interessieren, was beispielsweise der Verfasser dieser Lobeshymne aus dem Magazin vom 22. Januar 2010 denkt. Ich persönlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Seit heute wissen wir: Die hochgelobte 17-jährige Bestseller-Autorin Helene Hegemann hat <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676490,00.html">abgeschrieben</a>. Aus dem Roman eines Bloggers, vielleicht auch noch anderswo. Und während bereits erste Kommentare meinen <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676570,00.html">«Na und? Gabs schon immer, wird es immer geben»</a>, würde mich interessieren, was beispielsweise der Verfasser dieser <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/die-stimme-der-gegenwart/">Lobeshymne</a> aus dem Magazin vom 22. Januar 2010 denkt. Ich persönlich käme mir sehr ver.arsch.t vor.</p>
<p>Der betroffene <a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteinhc/buch.php?id=15395&#038;page=bestseller&#038;sort=&#038;sort=&#038;auswahl=&#038;pagenum=1">Ullstein-Verlag</a> spricht von der <a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676490,00.html">«Sharing Kultur des Internets, mit der Jugendliche aufwachsen»</a>. Ich glaube nicht, dass Helene Hegemann sich ihrer unrechtmässigen Handlung nicht bewusst war, finde es aber interessant zu überlegen, was für einen Einfluss es auf das Urheberrechtsempfinden von Jugendlichen hat, dass es für sie heute selbstverständlich ist, weder für Musik noch für Filme bezahlen müssen.</p>
<p>Was das Heranwachsen in unserer Web 2.0 Welt bedeuten kann, habe ich kürzlich in einem Artikel auf <a href="http://jezebel.com/5449808/oh-internet-advocacy-the-tale-of-a-grounded-teenager-who-tried-to-unground-herself-via-facebook">jezebel.com</a> gelesen:  Eine 15-Jährige Schülerin aus New York hat aus Protest gegen den fünfwöchigen Hausarrest, den ihr ihre Eltern auferlegt haben, weil sie zu spät und betrunken aus dem Ausgang kam, eine Facebook-Gruppe gegründet, die diese Ausgangssperre aufheben sollte, sobald sie mehr als 1&#8217;000 Mitglieder haben würde. Die Mitgliederzahl war &#8211; spätestens nach einem <a href="http://www.nytimes.com/2010/01/16/nyregion/16bigcity.html?ref=nyregion">Online-Artikel in der New York Times</a> &#8211; schnell erreicht, hat die Eltern zum Unverständnis der 15-Jährigen aber nicht sonderlich beeindruckt. </p>
<p>Nun mögen wir beim Lesen dieser Geschichte vielleicht erstmal einfach den Kopf schütteln, aber war diese Aktion wirklich so abwegig aus Sicht einer 15-Jährigen, für die Facebook zur Zeit wahrscheinlich einer ihrer wichtigsten Aufenthaltsorte ist? Die bestimmt schon verschiedene erfolgreiche Facebook- oder YouTube-Kampagnen von anderen Teenagern miterlebt hat? Eine der Kommentatorinnen auf Jezebel fragt «Grounding doesn&#8217;t exclude Facebook access?», und das hat mir klargemacht, dass es die Jugend von heute wohl nicht immer, aber mindestens zu Hausarrestzeiten besser hat als wir damals. Dank SMS und Internet sind sie dann immerhin nicht ganz so von der Aussenwelt abgeschnitten wie wir damals.</p>
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		<title>Zwei an einem Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 19:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>brigitte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Übers Jahr gesehen war 2009 kein gutes Lesejahr. Wenn ich versuche mich zu erinnern, was ich denn so gelesen habe, fällt mir erstens die Trilogie von Stieg Larsson ein und zweitens die auf die zwei Bände «Gut gegen Nordwind» und «Alle sieben Wellen» verteilte Liebesgeschichte von Emmi und Leo. Unterhaltsame Bestseller, schnell gelesen und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://www.unefilledulimmatquai.ch/wp-content/uploads/2009/12/zweitag-198x300.jpg" alt="zweitag" title="zweitag" width="198" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-2696" /><br />
Übers Jahr gesehen war 2009 kein gutes Lesejahr. Wenn ich versuche mich zu erinnern, was ich denn so gelesen habe, fällt mir erstens die <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/search-handle-url?_encoding=UTF8&#038;search-type=ss&#038;index=books-de&#038;field-author=Stieg%20Larsson">Trilogie</a> von Stieg Larsson ein und zweitens die auf die zwei Bände <a href="http://www.amazon.de/Gut-gegen-Nordwind-Daniel-Glattauer/dp/3442465869/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1261249090&#038;sr=1-1">«Gut gegen Nordwind»</a> und <a href="http://www.amazon.de/Alle-sieben-Wellen-Daniel-Glattauer/dp/3552060936/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1261249188&#038;sr=1-2">«Alle sieben Wellen»</a> verteilte Liebesgeschichte von Emmi und Leo. Unterhaltsame Bestseller, schnell gelesen und dann auch schon wieder fast vergessen.</p>
<p>Mit dem Erscheinen von Nick Hornbys wunderbarer <a href="http://www.amazon.de/Juliet-Naked-Nick-Hornby/dp/3462041398/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1261249228&#038;sr=1-1">«Juliet, naked»</a> kam im Herbst glücklicherweise meine Lesefreude zurück, und seither habe ich doch noch das <a href="http://www.amazon.de/Monsieur-Hummer-ich-Erz%C3%A4hlungen-Kochen/dp/3938539127/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1261249270&#038;sr=1-1">eine</a> oder <a href="http://www.amazon.de/Letzte-Nacht-Stewart-ONan/dp/3499248980/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1261249296&#038;sr=1-1">andere</a> wirklich gute Buch gelesen. </p>
<p>Und nun habe ich vor wenigen Minuten mit grossem Bedauern den Buchdeckel des absolut lesenswerten Romans <a href="http://www.keinundaber.ch/buecher_und_records/buecher/nicholls_zwei_an_einem_tag/index.html">«Zwei an einem Tag» </a> von David Nicholls zugeschlagen. Es ist lange her, dass mich eine Geschichte so mitgerissen hat, was vielleicht auch an der besonderen Erzählweise liegt, die dem Leser die Protagonisten Emma und Dexter wirklich nahe bringt. Die beiden lernen sich am 15. Juli 1988 an ihrer Schulabschlussfeier näher kennen, und in der Folge erfahren wir in jedem Kapitel, wie es ihnen am 15. Juli der nächsten 20 Jahre geht. Wie sie zu einander, aber auch wo sie gerade im Leben stehen.</p>
<p>Für mich besonders interessant ist, dass Emma und Dexter nur wenige Jahre älter sind als ich und ich mich noch gut an viele der beschriebenen Zeit- und Modeerscheinungen erinnern kann. Ausserdem habe ich ein gutes Datumsgedächtnis und weiss lustigerweise auch noch von einigen Jahren, was ich am 15. Juli unternommen habe.</p>
<p>«Zwei an einem Tag» erzählt die Liebesgeschichte zweier Menschen, die alles andere als perfekt sind, auf den ersten Blick auch überhaupt nicht zu einander passen, aber eben doch zusammengehören. Und eigentlich wissen die beiden das auch, nur haben sie einfach ein furchtbar schlechtes Timing. </p>
<p>Es ist aber auch eine Geschichte darüber, wie man seinen Weg im Leben findet, und dass es «den» einzig richtigen Weg nicht gibt. Eine Geschichte über verpasste Chancen, über Feigheit, Zukunftsängste. Eine witzige, unterhaltsame und schlussendlich auch schrecklich-schön-melancholische Geschichte, die ich wärmstens weiterempfehle. </p>
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		<title>Ein weiterer neuer Brauch II</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>brigitte</dc:creator>
				<category><![CDATA[über anderes]]></category>
		<category><![CDATA[über mein leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn ich es hier grossartig angekündigt habe, war es Andrea, die bei der Migros nachfragte, was es denn eigentlich mit diesem Weihnachtsmann in der Plakatwerbung auf sich habe. Heute bekam Andrea eine Antwort per Email, die ich hier veröffentliche: Sehr geehrte Frau XXX Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihre Geduld für die lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Auch wenn ich es <a href="http://www.unefilledulimmatquai.ch/2009/12/03/ein-weiterer-neuer-brauch/#comment-146438">hier</a> grossartig angekündigt habe, war es <a href="http://baby.alcam.ch/blog">Andrea</a>, die bei der Migros nachfragte, was es denn eigentlich mit diesem Weihnachtsmann in der Plakatwerbung auf sich habe. Heute bekam Andrea eine Antwort per Email, die ich hier veröffentliche: </p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau XXX</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Ihre Geduld für die lange Wartezeit.</p>
<p>In Ihrem Schreiben schildern Sie, dass Sie es schade finden, dass wir den Weihnachtsmann für unsere Weinachts-Werbekampagne einsetzen. </p>
<p>Auch dieses Jahr wollen wir mit dem Weihnachtssymbol, dem „Samichlaus“ (kombiniert mit den Rentieren), die Weihnachten mit einem Augenzwinkern multikulturell zelebrieren. Wir sind uns bewusst, dass wir mit unserer Werbung nicht immer alle Kundinnen und Kunden ansprechen.</p>
<p>Werbung ist grundsätzlich subjektiv und wird somit auch unterschiedlich beurteilt. Die Migros bemüht sich auch mit der Werbung ihrer vielfältigen Kundschaft gerecht zu werden. Ihre Ausführungen nehmen wir zum Anlass, unsere Arbeit immer wieder selbst kritisch zu beurteilen.</p>
<p>Der offene Dialog mit unseren Kundinnen und Kundin liegt uns sehr am Herzen. In diesem Sinne nochmals vielen Dank für Ihre Mitteilung und eine schöne Weihnachtszeit.</p>
<p>Bei Rückfragen zu diesem Thema beziehen Sie sich bitte auf die Referenznummer xxxxxx.</p>
<p>Freundliche Grüsse</p>
<p>(Migros-Genossenschafts-Bund)
</p></blockquote>
<p>Multikulturalität wird hier zelebriert! Da wirke ich mit meinen Überlegungen ja schon fast intolerant und unaufgeschlossen. Als ob ich bei der Minarett-Initiative ein «Ja» in die Urne gelegt hätte. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_weltweit">Diese Auflistung</a> zeigt, dass der Weihnachtsmann (ob mit oder ohne Rentiere) längst nicht überall als Symbol für Weihnachten eingesetzt werden. Die Traditionen sind von Land zu Land verschieden. Dann wäre es ja nur konsequent, wenn die Migros nächstes Jahr zum Beispiel mit dem russischen «Väterchen Frost», danach mit dem katalanischen Tió schlussendlich vielleicht am besten mit dem italienischen «Gesù bambino» werben würde. Das bedeutet übersetzt Christkind, und so wäre (fast) alles wieder beim Alten.</p>
<p>PS: Leider erklärt die Migros in ihrem Schreiben nicht, wieso das Christkind seinen Job an den Weihnachtsmann verloren hat. Ich halte es inzwischen für ein typisches Opfer der Personenfreizügigkeit. </p>
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