müsste ich für diesen beitrag einen titel suchen, würde mir ausnahmsweise sofort einer einfallen: «forget paris». er und ich haben unseren ersten hochzeitstag nämlich nicht wie geplant in einem herzigen bistro in paris gefeiert, sondern in der cafeteria des stadtspitals triemli, mit dem kantinen-klassiker bauernschinken (eher trocken), kartoffelgratin (ziemlich mastig) und bohnen (leicht verkocht). im obersten stock des hochhauses über uns lag derweil das arme kleine manndli, das sich den bösen rota-virus eingefangen hatte. tapfer hat es den virus bekämpft und befindet sich in der zwischenzeit zum glück auf dem weg der besserung und seit sonntagabend auch wieder zuhause.
die rechnung für das exquisite mahl betrug übrigens genau 30 franken. noch in der spital-cafeteria haben wir beschlossen, dass uns das hochzeitstag-essen künftig jährlich zehn franken mehr kosten darf. für ein richtig gediegenes abendessen müssen wir uns also noch ziemlich viele jahre mühe geben.




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mir tut einfach das manndli fest leid. weil es sich das jetzt jedes jahr anhören muss, wie es seinen eltern den ersten hochzeitstag gründlich verdorben hat. :-)) vielleicht war es auch
montezumasdes manndlis rache, weil ihr ohne es nach paris gehen wollte. :-)))Ach je. Ich weiss gar nicht mit wem ich nun mehr Mitleid haben muss.
Dem kleinen Manndli wünsche ich auf jeden Fall noch ganz gute Besserung.
@silberpfeil: mit dem manndli. die letzten tage waren wirklich ziemlich streng. für uns alle, aber er hat am meisten leiden müssen. seinen vater hats zwar auch noch erwischt, aber der durfte ja immodium nehmen ;-).
Oh! Das arme Manndli! Gut, dass ihr es überstanden habt.
ohhhhhh! jösses. auch von mir gute besserung. an alle!
ich sag jetzt nicht den blöden spruch “was einem nicht umbringt macht einem härter”, aber ein bisschen wahrheit ist schon dran. schön, dass alles aufwärts geht :-)
Ohje, es waren also nicht die Zähne. Ich hoffe dem Manndli und auch dem Papi geht es inzwischen wieder gut.
oh, je! wenigstens wird Ihnen der erste hochzeitstag ewig in erinnerung bleiben und Sie haben was zu erzählen. “Weisst du noch damals, als…?”