donnerstagabend, wir lagen im bett und ich entdeckte auf der wange des mannes eine wimper. vorsichtig versuchte ich, die wimper mit meinem zeigefinger von seiner wange zu lesen, damit er sich etwas wünschen konnte (ja, ich bin abergläubisch). leider hat sich die wimper dann aber zwischen wange und zeigefinger verselbständigt und wurde nie mehr wiedergesehen.
«ich weiss was du dir gewünscht hättest.»
«woher willst du das wissen?»
«weil ich mir dasselbe wünschen würde.»
«das glaube ich kaum.»
«hättest du dir nicht gewünscht dass der kleine mann durchschläft?»
«nein, ich hätte mir ein iphone gewünscht.»
der kleine mann hat dann übrigens durchgeschlafen, ganz ohne wunschwimper.




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:-)
klarer fall von priorisierung :-D
das lässt mich vermuten, dass es nicht der mann ist, der in der nacht aufstehen muss/musste/müsste… ;-)
@pipistrella: da vermutest du falsch. so ein iphone soll allerdings schon was ganz besonderes sein ;-)
Das hätte ich mir auch gewünscht. Beides!
Das klingt ja fast so, als ob du zwei Buben zu Hause hättest. ;-)
lach.
naja.
beides schön.
das eine lässt einen ein bisschen weniger übermüdet in den tag starten.
:)
Grosses Kino, dieser Dialog, wunderschön.
Ich gebe zu: ich bin viel, viel seltener nachts aufgestanden, habe aber noch immer kein iPhone. Was mache ich falsch?
Nachdem ich heute fast so ein iPhone gekauft hätte, verstehe ich die Prioritätensetzung natürlich auch.
Für Frau Limmatquai gäbe es allerdings Abhilfe. Meine Frau und eine Kollegin haben vor Monatsfrist den “Apple-Widows-Club” gegründet, um in einer Miniselbsthilfegruppe die Leiden mit den öpfelsüchtigen Männern besser zu verarbeiten.
Gruss aus L.A.
ich muss dauernd nur kichern, wenn ich hier lese.
haha
haha-tag.