im gegensatz zu anderen kenne ich noch keine wintermüdigkeit. das liegt zum grossen teil sicher daran, dass ich die wochenenden bisher fast ausnahmslos in den bergen verbracht habe, dort, wo der schnee schön weiss ist und meterhoch liegt, wo man den nebel höchstens von oben sieht und meistens die sonne scheint.
aber auch wenn ich diese wochenenden nicht hätte: ich würde ihn mögen, den diesjährigen winter. ich mag es, mich dick und warm eingepackt in schnellen schritten durch die stadt zu bewegen. zu spüren, wie mir dabei warm wird, und wie gegensätzlich dazu sich die klirrende kälte an meiner gesichtshaut anfühlt. es ist schön zu sehen,wie ruhig diese stadt auf einmal sein kann, wenn der frisch gefallene schnee den strassenlärm dämpft. wie er unter meinen füssen knirscht.
ein weisses zürich ist wunderschön, fast so schön wie ein zürich im sommer, wenn alle zürcher so aussehen, als ob sie direkt vom see kämen oder unterwegs dorthin wären.
und ich mag die langen, dunklen abende in der warmen wohnung. auf dem sofa zu liegen und beobachten, wie draussen die schneeflocken durch die luft wirbeln. es gefällt mir, dass ich früher müde werde und länger schlafe als im sommer. im winter lese ich gerne romane, deren handlungen sich irgendwo im kalten norden abspielen. probiere zig verschiedene teesorten aus, trinke gerne eine heisse schoggi. freue mich über jeden chäsfondue- oder racletteabend und zünde viele kerzen an. doch, ich mag ihn, den winter.




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Und vielleicht kannst du nächsten Winter vor einem Ofen sitzen. Die Daumen sind gedrückt. Bis wann muss ich eigentlich? ;-)
danke (wirklich).
wow, mir gehts genau gleich!!!! :) PRO winter!
meine worte!
warum seide ihr immer so langweilige mit eurerere blogggeschichten – mal ehrliche, für wen schreibte er solche aufsätze ? Zurichä ist im sommer weit schönere weissst duuu
ein typ schaut einem anderen beim fischen zu. nach zwei stunden sagt er zum zweiten: es gibt schon nichts dümmeres als fischen. sagt der fischer: doch, einem anderen dabei zusehen.