auf dem urnerboden leben im sommer über 1200 kühe, im winter sind es gerade mal 28 menschen. die sassen alle im einzigen im winter geöffneten gasthof, als wir dort am freitagabend zu dreizehnt auftauchten. sogar eine waschechte berlinerin und ein in london gestrandeter neuseeländer gehörten zu der gruppe, die in den kommenden 24 stunden seinen geburtstag nachfeiern würden.
für den freitagabend bedeutete das ein währschaftes käsefondue, eine helle, klare vor-vollmondnacht, 22 nasse hundeschnauzen und in der eisigen kälte gekochten glühwein (wobei ich als ehemaliges blauring-mitglied den ex-pfadis nicht wirklich glaubhaft machen konnte, dass wir damals nie gelernt hatten, wie man ein feuer entfacht).
am samstagmorgen war es dann soweit: auf das frühstück folgte ein schlittenfahr-crashkurs, wir erfuhren einiges über die schlittenfahr-technik, das anschirren und einspannen der hunde, und lernten auch eine neue sprache. oder wenigstens einige worte dieser neuen sprache, damit die hunde begreifen würden, ob sie uns auf dem schlitten denn nun nach rechts (chi) oder links (ho) weiterziehen sollten. oder bergauf – was aber nie geklappt hat. vielmehr blieben die hunde anfangs der steigung jeweils stehen und drehten sich mit leicht entrüstetem gesichtsausdruck zu uns um, als ob sie fragen wollten: «du denkst jetzt aber nicht wirklich, dass wir dich da hochziehen? hopp, runter vom schlitten, dann geht es weiter!»
hundeschlittenfahren macht riesenspass und ganz schnell süchtig:






{ 2 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
oh ja, Hundeschlittenfahren ist einsame Klasse … das letzte Mal hatte ich das Vergnügen in Finnisch-Lappland per Hundeschlitten unterwegs zu sein … *seufz&sehn*
*träum*
und dann noch das wetter…