seit samstag seid ihr via google zu hunderten auf diese seiten gepilgert, und habt hier nach informationen über die kolumnistin des magazins gesucht. interessantes habt ihr bei mir nicht gefunden, ich weiss. ich glaube auch zu wissen, nach was ihr bei mir gesucht habt: nach einem bild von michèle roten, von der frau, die für die sendung «quer» in ein shoppingcenter ging und wildfremde männer fragte, «ob sie mal eben mit ihr schlafen würden, bitte». gemäss kolumne war sie bei dieser aktion im gegensatz zu ihrem männlichen pendant mächtig erfolgreich, und klar, liebe männer, das macht neugierig. würde mir wahrscheinlich auch so ergehen. aber eben, bei mir werdet ihr leider nicht fündig (bei der google-bildersuche übrigens auch nicht, da habe ich für euch gleich noch vor-recherchiert).
nun bleibt euch wohl nichts weiteres übrig, als zu hoffen, dass besagte quer-sendung noch nicht ausgestrahlt wurde. am besten streicht ihr also den freitagabend-ausgang der kommenden wochen, bleibt stattdessen zuhause und schaltet sf1 ein. soviel opfer bringen muss dann doch sein.




{ 32 Kommentare… lies sie unten oder schreib selbst einen }
es gibt ein bild, ich habe auch ziemlich lange gesucht (und stehe ja mit meinem blog immerhin an 5ter stelle bei der Michèle Roten Suche :-D) als sie Chefredaktorin beim Toaster (das inzwischen bankrotte Jugendmagazin war) gabs mal irgendwo ein schlechtes kleines bild (qualitativ) und das sah gar nicht so schlecht aus (inhaltlich), finde den link aber gerade nicht.
Ein Grund mehr, nicht nach der Bedienungsanleitung für den Fernseher zu suchen….
http://www.sfdrs.ch/system/frames/highlights/quer/index.php
ja, doch, die michèle ist also schon noch eine hübsche…
und jetzt klicken alle auf den link… jaja… schon gut.
Toaster.ch hatte zum Tod jenes Printmagazins lange Zeit ein Gruppenbild der damaligen ~redaktion inklusive Fräulein R. aufgeschnallt, alle mit den Hosen in den Knien, die blanken Hintern in Richtung Monitorinnenwand gestreckt. Toaster.ch ging offenbar seither den Weg alles Digitalen; könnte mir vorstellen, dass wer ebenjenes Jpeg aus dem Datenpool rettete durchaus die Zuneignung der boomenden Zielgruppe der Studentinnenfans einheimste.
Erinnert ihr euch noch an den Skandalartikel aus der Weltwoche 10/03 über Studentinnen der Unizh, die um Geld zu verdienen auf den Strich gehen??? Hatte doch recht hohe Wellen geworfen damals.
Nun ratet mal, wer diesen Artikel geschrieben hatte??? Genau, Koeppels darling Mischi Roten!
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=4500&CategoryID=60
die story mit den studentinnen ist doch erfunden. Nicht das es so etwas nicht geben würde, aber wieso sollten all die frauen sich so offen mit einer journalistin darüber unterhalten. und vor allem, wie will miss roten an die herangekommen sein?
ausserdem gehen die geschichten der drei strich-studentinnen so wunderschön pointiert auf, dass die Geschichte einfach fast nicht stimmen kann. Ev. stimmen kleine Teile daraus, aber der grossteil ist wohl frei erfunden…
here we go!
http://www.studisurf.ch/1417/7410/_page_1417_10/_view_attachment/_cid_7421/
Good afternoon,
I’ve stumbled across the hype that is Michele Roten, and was wondering if she wrote any articles in English? I understand the general jist of whats written but obviously i can’t appreciate why Miss Rotten has been hailed as the saviour of Swiss Journalism.
If anybody can help, then i’d be delighted to hear from them. But i refuse to learn German….just now anyway.
Thanks
Sang Som
oh….and you can contact me here …….. stonesthrower@gmail.com
Dear Sang Som alias Stonesthrower
I’m not sure if Miss Roten likes „Stonethrowers“ since she might become their target. And this is because Miss Roten investigates into today’s sexual behavior in very deliberately written close ups. She seems to maintain very good contacts to Zurichs whorehouses and reports that prostitutes love their job and tend to come 3 out 10 intercourses. Moreover she spent her vacation on a nude camp in France where daily unleashed sex is part of the program. And finally she teased poor square male shoppers in a mall with free sex in front auf a camera. This setup led her to the conclusion that men are hornier than women an that this has to with the evolution …
It seems that Miss Roten just found out that sex sells. This of cours is a very useful inside for am promising media professional at the start of her career.
by Al
Thanks for that Al (very ammusing),
That was kind of the conclusion i came to when i machine translated the page into English.
I am guessing that you’re not a huge fan of her journalistic style then…or did she not offer her services to you in order to climb the career ladder?!!
I have to say that the shopping centre experiment does sound like it would have a rather obvious outcome, but then you’d have to be a complete moron to accept her invitation infront of a camera—or was it hidden? Anyway, she should have come to the conclusion that it is infact human nature (a built in desire to reproduce) and not evolution that makes males want to copulate as much as possible.
Having spent a bit of time with La Roten, i ‘ve seen how passionate she is about a few things in her life. And she shouldn’t be scared about being a target (especailly from me) if she’s put herself in the firing line by writting for a national newspaper etc. The e-mail “stonesthrower” is actually a reference to the leftfield hip-hop label from San Fransisco, but i’ve thrown a few stones in my time too.
Well be sure to pass on my regards to her if she decides to use you for another one of her social experiments?!? I didn’t give her the results she expected i think!
Take it easy
http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=14672
Gotcha……shit, i mean i am not a “fan” as such. I’ve already seen that pic from an issue of Toaster from a few years ago. I am outa here before i start looking like a web stalker!
By the way….to all you wacked out fans….she’s not a real blonde.
Dear Sang Som
It’s not true that I don’t like La Roten an her journalism. I rather judge it as good infotainment. La Roten pretends to be in search of new insights concernig the (sexual) relation between boys and girls. I can’t help but I have the feeling, that she is quite a bit influenced by evolutionary psychology which became very popoular in the 90s. The basic idea is that boys have some million sperms to ditribute per month whereas gils only can offer one ovulation per month. Thus there is a heavey oversupply of sperms on the relation market which leads to a enourmes demand in ovulation. That means that boys are operating in supplyer markets an girls in buyer markets. Yes La Roten it is true: you are a buyer and you decide what boy to consume. And since the boys are always short in supply they tend to seeze any oportunity offered. Now that is the market view; may be La Roten one day finds that there is another truth that is even stronger than the market; let’s see.
But I am afraid there is little hope for La Roten, since she defends her market position in all dimensions of her journalistic existence. Today she defends her column in the MAGAZIN against an assault from a feminist. But instead of arguing over the content of the assault she argues over the form. That I think is very typical La Roten style: pretend to be open minded and at the same time occupy a fixed position. Like or like it not …
cu Al
Lieber al
ich fand die replik von michèle roten auf den herablassenden artikel der feministin regula stämpfli sehr elegant.
Wenn stämpfli die roten vorwurfsvoll als schwanzlutscherin bezeichnet ist
das supersexistisch.Falls frau stämpfli lieber muschis lutscht, ist das ihr
gutes recht; aber auch als feministische lesbe sollte man tolerant genug sein
einer heterosexuellen frau einen anderen umgang mit männern zu gönnen…
journalistische begabung hat wirklich nichts mit sexuellen vorlieben zu tun.
Da ich kongresshalber ausser Landes war, habe ich das Kontern von Michèle Roten erst in diesen Tagen geniessen können. Ich kann nur sagen: “Gut gebrüllt, Löwin”! Selbstverständlich wollte ich Frau Roten nicht als Schwanzlutscherin diffamieren. Dies kam mir auch nicht im entferntesten in den Sinn, da ich sie nicht namentlich erwähnt und sie nicht ins Zentrum meiner Überlegungen gestellt habe.
Ich habe die Beschreibung “Zwischen …usw” als Archtyp für die postmoderne
Beliebigkeit gerade auch der neuen Frauengeneration genommen, um die
Spannbreite zwischen oberflächlich gelungener sexuellen Befreiung und immer
wieder scheiternden Machtanspruch auch auf eigenes Schaffen, Schreiben und
Leben und Lust von Frauen aufzuzeigen.
Frau Roten hat aber richtigerweise bemerkt, dass
Schwanzlutschen für eine mittelmässig prüde Hetera nichts Aussergewöhnliches
oder gar Verwerfliches ist. Auch das eigentlich ein spannendes Thema, obwohl es uns Frauen
wohl punkto Frauenbefreiung nicht gerade als erstes quasi auf der Zunge
liegen sollte… :-) In dem Sinne habe ich etwas Wichtiges gelernt.
Für alle, die sich punkto Frauen und Öffentlichkeit übrigens interessieren, empfehle ich den Artikel in Originalversion auf http://www.regulastaempfli.ch zu lesen (unter aktuell). Gerade als promovierte Historikerin ist es mir wichtig, Quellen korrekt und im Kontext zu zitieren.
Ansonsten gibt es nur noch zu berichten, dass mich die grosse Aufmerksamkeit und die Auseinandersetzung zu den im Artikel erwähnten Thema ausserordentlich freut.
hmm, da versteh ich jetzt also grad gar nicht um was es geht…
ich versteh den hype um diese frau echt nicht. die kolumnen sind meiner ansicht nach langweilig und für das image von studenten nicht eben förderlich. das ist an biederkeit und möchtegern kaum zu unterbieten. sie hat klar gute journalistische kompetenzen, die kommen aber wenn schon in ihren artikeln zum ausdruck und nicht in den kolumnen. da hat ihr max küng einiges voraus und ich vermisse frau knecht schon lange. what a change for the worse.
und wenn wir schon dabei sind, die ansicht, dass die tatsache, dass sie nicht schluckt, sie zu einer quasi emanzipierten frau machen soll, kann ich nicht ernst nehmen.
hallo frau stämpfli!
ich habe die geschichte verfolgt, ihren text gelesen und und dabei von anfang bis ende den kopf geschüttelt. sie greifen genau eine frau an, die ein vorbild für jede feministin sein könnte? die alles andere als ein ding ist? die sich schon sehr jung in einer position befindet, von der andere ein leben lang träumen? nun, ob sie das mit fleiss und vermögen geschafft oder ob sie sich nach oben geschlafen hat (sagt man nur bei frauen, stimmts?), kann ich nicht beurteilen, aber ich vermute ersteres.
ihr angriff auf frau roten zeigt am besten, wie wenig sich verändert hat in den von ihnen erwähnten 5000 jahren patriarchat. anstelle sich zu freuen über ihre erfolgreiche ‘schwester’, fallen sie ihr als rivalin um die gunst von irgendwem in den rücken mit argumenten, die an harmlosigkeit und banalität schwer zu überbieten sind und aus denen man herausspürt, wie gern sie diese sich selbst nachsagen würden.
die hier wiedergebene abschwächung ihrer hämischen worte erinnert exakt an den zweiten schritt der vielseits angeprangerten klassischen provokationstaktik zb der svp.
alles in allem: buh! ziel komplett verfehlt und dabei auch noch versucht zu beleidigen! hoch leben sollen alle schwanzlutscherinnen!
Ach, wissen Sie, Michèle Roten macht ihre Sache ganz gut. Und Frau Stämpfli ist ein Huhn. Und alle, die Michèles Kolumnen nicht mögen, die können einfach kein Deutsch. So.
@pax: ” und… dass sie nicht schluckt, sie zu einer quasi emanzipierten frau machen soll, kann ich nicht ernst nehmen.” das ist auch nicht ernst zu nehmen, hoi! Du hast es wohl nicht so mit der Ironie! Ihre Kolumnen sind so federleicht, die sind zum Schmunzeln. Das ist Lesen mit Genuss. Und nicht etwa Doris Knecht. Die schrieb immer über dasselbe, Mimis, Mimis, Mimis, der Lange, Mimis, jahrelang. Da bekommst du ja Vögel! Wer hat denn das noch gelesen?
Oh well, whatever the content may be at least she’s managed to stir up some interest and get people talking. Surely the mark of a good journalist, and i take my pants off to her for that.
da mir eine profilierungsneurose erspart geblieben ist, tue ich einzig der michèle danken für die geistreichen zeilen in ihren kolumnen und arktikeln.
So you are saying that you need brain surgery to be able to read her articles? Or is that afterwards?!
Im aktuellen Tagi-Magi hat es ein Bild von Michèle, und ein recht erotisches obendrein. Seite 27 oben rechts. Das Gesicht ist zwar verdeckt, da ich Michèle aber aus einem Seminar kenne, kann ich zu 100% sagen, dass sie es ist.
ich kann mit der Schreibe von m. Roten nicht viel anfangen. Und der Rummel um Fotos von ihr ist einfach nur peinlich.
ha ha……
Kann man dieser selbstverliebten Studententusse nicht endlich mal das Maul stopfen?
Ob sie danach schluckt oder nicht ist mir egal, aber jemand soll sie einfach abstellen.
Sie weiss eben, mit welchen Themata man notgeile Mittvierziger zum Lesen Ihrer Artikel bewegt…
Wieviel Unsicherheit muss diese Frau in sich tragen, dass sie derartige Artikel schreibt? Den Selbsthass auf andere zu projizieren war ja schon immer ein bekanntes Phänomen…
Guten Tag…
…obwohl ich erst 13 Jahre alt bin und in gewisser hinsicht wahrscheinlich zu jung um über die arbeit von Michele Roten zu urteilen gebe ich jetz trotzdem meinen Senf dazu. Ich lese ihre Artikel im Magazin regelmäsig,ich finde sie einzigartig, frisch und lebendig geschrieben. Mag sein das sie zum Teil etwas provokant sind aber das ist eben Geschmackssache und wem es nicht gefällt der soll es nicht lesen. Ich verstehe nicht wie gewisse Erwachsene Leute sich darüber aufregen können und frage mich ob si keine anderen Probleme haben!
auf der neuen magazin-seite hat’s sogar ein video-interview mit der hibbeligen jungen dame, das aber in etwa genau so viel aussagt, wie ihre kolummnen…
Und jetzt, fast 2 Jahre später findet man doch einige Bilder von ihr und du bist mit deinem Beitrag nicht mehr an 5ter sondern an 3ter Stelle in Google.