mehr als 3, 4 minuten lang geschriebenes auf papier oder einem bildschirm zu fokussieren geht noch nicht. das hat aber gereicht, um auf den beipackzetteln die möglichen nebenwirkungen des medikamentencocktails zu studieren, den ich in den nächsten 4 wochen zu mir nehmen muss. eine kleine auswahl: kopfschmerzen, durchfall, verstopfung, juckreiz, schlaflosigkeit, kribbeln und ameisenlaufen, wasseransammlung [...]
vor ein paar wochen habe ich beschlossen, dass meine gesundheit wichtiger ist als ein geschäftliches projekt. und obwohl mir jeder recht gibt, obwohl ich mir nach meinem einsatz keinen vorwurf machen darf, suche ich bei anderen nach versteckten vorwürfen. ich finde keine, und habe trotzdem ein schlechtes gewissen. das ist doch nicht normal.
ich hasse es, anleitungen schreiben zu müssen anhand von fresszetteln, die ich während langen zugfahrten vollgekritzelt habe. es ist äusserst mühsam, auf einem der fresszettel mitten in einer komplizierten definition einen * finde, aber nirgendwo einen weiteren stern mit dem einzufügenden text. positiv ist allerdings die entdeckung, dass ich eine arbeit, für die ich ca. [...]
heute das gelesen und mich an folgendes erinnert: bescheren und glück gehören nicht zusammen, und finden und glück auch nicht. menschen, die immer nur auf das glück warten, warten auf etwas, das sich niemals einstellt. das glück wird einem nicht zu füssen gelegt. es ist nicht das grosse, geheimnisvolle geschenk, das das leben für jedermann [...]