als kind hatte ich furchtbar mitleid mit dem nachbarsjungen, der am 29. februar geburtstag hatte und in meinen augen nur alle 4 jahre geschenke bekam. ich war sehr dankbar dafür, an einem tag geboren zu sein, der sich jährlich wiederholte.
soeben in unserer cafeteria: ein kollege kommt mit einem schönen grossen strauss rosen zur türe herein. ich frage: «wow, für wen sind die?» er: «die habe ich für mich gekauft» ich: «ja, so ist es am besten.» eine kollegin, die uns zugehört hat: «stimmt, wollte ich gerade auch sagen.» ach was sind wir alle abgeklärt.
kann sie sich jetzt über mein kinderfoto auf ihrem desktop amüsieren. und mich gern wieder einmal zum tränen lachen bringen!
da beschuldigte ich insgeheim meinen nachbarn einer ausserehelichen liason, weil er, der seine familie einige hundert kilometer nördlich zu hause hat, auf einmal wochenende für wochenende in zürich verbringt, seine wohnung endlich möbiliert und regelmässigen frauenbesuch hat. bis ich von einem anderen nachbarn erfahre, dass seine ehefrau ihm vor einigen wochen in die schweiz gefolgt [...]
hätten die beiden irischen strassenmusikanten im tram noch lange weitergespielt, wäre ich nicht nur mein ganzes kleingeld losgeworden, sondern auch erst an der endstation ausgestiegen, und hätte mich dann auf die suche nach dem nächstgelegenen reisebüro gemacht.